Facebook und WhatsApp, seit heute noch engere Partner

von Jennifer Jähn

Seit der Übernahme von WhatsApp durch Facebook im Jahre 2014 für sage und schreibe ca. 22 Milliarden Euro (hier) wurden vor allem aus datenschutzrechtlicher Sicht immer wieder Bedenken geäußert. Diese betrafen insbesondere die Datenübermittlung und die Datensicherheit. Seitdem hat WhatsApp mit der Einführung der Ende-zu-Ende Verschlüsselung, wodurch der Inhalt der WhatsApp nur für die beteiligten Nutzer einsehbar ist, eine erste Reaktion gezeigt in Richtung IT-Sicherheit (wir berichteten).

Die aktuellsten Neuigkeiten sind jedoch ernüchternder: WhatsApp hat seine Nutzungsbedingungen dahingehend geändert, dass Facebook die Telefonnummern der WhatsApp-Nutzer sowie die Informationen, wann diese bei dem Messangerdienst aktiv gewesen waren, bekommen soll. Hieß es bei der Übernahme noch, die Daten beider Dienste bleiben getrennt, werden nun aktiv personenbezogene Daten an Facebook übermittelt. Dadurch kann ein Abgleich mit dem Facebook-Profil zumindest bei den Personen erfolgen kann, die über einen dortigen Account verfügen und ihre Mobilfunknummer angegeben haben. Bei mittlerweile über 1 Milliarde Mitglieder, die WhatsApp zählt, dürften das eine ganze Menge sein ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK