VG Ansbach: Gericht weist Klagen gegen Grundwasserentnahme zur Feldbewässerung am Wolfgangshof ab

VG Ansbach: Gericht weist Klagen gegen Grundwasserentnahme zur Feldbewässerung am Wolfgangshof ab

25. August 2016 by Klaus Kohnen

Die 9. Kammer des Verwaltungsgerichts Ansbach hat unter dem Vorsitz von Dr. Alexander Walk aufgrund mündlicher Verhandlung vom 4. August 2016 drei Klagen, die sich gegen die Erlaubnis des Landratsamtes Fürth zur Grundwasserentnahme zum Zwecke des Gemüseanbaus im Bereich des Wolfgangshofs richteten, abgewiesen. Geklagt hatten ein benachbarter Landwirt, ein Wasser- und Bodenverband sowie die Stadt Oberasbach (Az. AN 9 K 15.00980, AN 9 K 15.01102, AN 9 K 15.00961).

Nach Überzeugung des Gerichts sind für die Kläger durch die Grundwasserbewirtschaftung keine unzumutbaren nachteiligen Auswirkungen zu erwarten. In Anbetracht widersprüchlicher Gutachten, die von den Beteiligten vorgelegt worden waren, folgte das Gericht nach ausführlicher Anhörung und Befragung der jeweiligen Sachverständigen in der mündlichen Verhandlung insoweit der fachlichen Einschätzung des Wasserwirtschaftsamtes Nürnberg als dem amtlichen Sachverständigen, wonach von der erlaubten Grundwasserentnahme keine schädlichen Auswirkungen für die Bodenbeschaffenheit benachbarter Grundstücke und keine gravierende Zuflussminderung für den Asbach hinreichend wahrscheinlich ausgehen.

Zur Frage der befürchteten Austrocknung angrenzender Felder hatte das Wasserwirtschaftsamt ausgeführt, dass die Wasserentnahme aus einer tiefer liegenden Sandsteinschicht erfolgen soll, sodass das pflanzenverfügbare oberflächennahe Wasser nicht abgesaugt wird ...

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