E-Mail-Marketing: Kundenzufriedenheitsumfrage als unzulässige Werbung

André Stämmler 25. August 2016

Das zusenden von E-Mails zur Teilnahme an einer Kundenzufriedenheitsumfrage kann unerlaubte Werbung darstellen.

Das war passiert

Ein Kunde bestellte über einen Onlineshop Leistungen und erhielt daraufhin Eine E-Mail des späteren Beklagten. Nach Abwicklung der Bestellung erhielt der Kunde drei weitere E-Mails.

Drei der E-Mails enthielten eine Aufforderung zur Teilnahme an einer Kundenzufriedenheitsumfrage. In der letzten E-Mail bedankte sich der Onlinehändler für die Teilnahme an dieser Umfrage. Die E-Mails enthielten den Slogan „Zubehör clever bestellen und sparen“ und Aussagen, wonach sich die Beklagte um Kundenzufriedenheit und guten Service bemühe. eine Einwilligung des Klägers zum Erhalt dieser E-Mails lag nicht vor. Darüber hinaus enthielten die E-Mails keinen Hinweis, dass Mann der Verwendung seiner E-Mail-Adresse für Werbung jederzeit widersprechen kann. der Kläger nun den Shopbetreiber auf Unterlassung in Anspruch und kann sowohl vor dem Landgericht als auch dem OLG Dresden recht.

Entscheidung

Nach Auffassung des OLG Dresden ist eine solche E-Mail eine Werbung

Das OLG Dresden sieht in den E-Mails Werbung iSd § 7 II nr. 3 UWG ...

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