Datenschutz-Grundverordnung: Vereinbarungen zur Auftragsdatenverarbeitung umstellen

von Felix Schmidt

https://www.datenschutz-notizen.de/wp-content/uploads/2016/08/DSGVO-Vereinbarungen-zur-Auftragsdatenverarbeitung-umstellen.mp3

Vieles bleibt gleich, einiges ändert sich. In unserer Blogreihe zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) haben wir einen ersten Eindruck vermittelt, was auf Unternehmen zukommt. Knappe 2 Jahre bleiben nun für Unternehmen, um Vorkehrungen zu treffen. Aber womit fängt man im Unternehmen an? Unser Tipp: Mit den Verträgen zur Auftragsdatenverarbeitung. Denn die Pflicht zur Vereinbarung von Verträgen zur Auftragsdatenverarbeitung bleibt auch nach der DSGVO erhalten. Wir hatten berichtet.

Viele Unternehmen haben in den Jahren eine Vielzahl von Verträgen geschlossen. Vertragspartner auf die kommende Gesetzesänderung hinzuweisen und Ergänzungsvereinbarungen abzuschließen, wird vor allem Zeit kosten. Zudem sind nicht alle Unternehmen in der Lage aus dem Stegreif die Vertragspartner einer Auftragsdatenverarbeitung zu benennen. Zumeist liegt es an einem fehlenden oder unzureichenden Vertragsmanagement.

Wir empfehlen daher zwei Maßnahmen:

  1. Umstellung der Bestandsverträge und
  2. Berücksichtigung der zukünftigen Gesetzeslage bereits heute bei Neu-Verträgen.
Bestandsverträge umstellen

Um den Aufwand, auch für den Vertragspartner so gering wie möglich zu halten, ist es empfehlenswert, einen Delta-Vertrag zum bestehenden Vertrag zu entwickeln, der nur die Regelungen nachjustiert, die sich unter der DSGVO geändert haben. Art. 28 DSGVO listet die Anforderungen an eine Vereinbarung zu Auftragsdatenverarbeitung auf – ähnlich wie der § 11 BDSG. Wer die Änderungen liest, wird feststellen, dass die Vereinbarungen im Wesentlichen unverändert bleiben können ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK