Schüler schwängert Lehrerin und erhält 6 Millionen Dollar Entschädigung

von Stephan Weinberger

Ein minderjähriger US-Schüler, der eine Beziehung mit einer Lehrerin eingegangen ist, verklagte den zuständigen Schulbezirk, weil dieser den Vorfall nicht rechtzeitig der Polizei gemeldet und damit den Schüler nicht geschützt hätte. Nun haben sich beide Seite auf einen Vergleich geeinigt – der Schüler erhält sechs Millionen US-Dollar. Das Schulamt spricht aber nicht von einem Schuldeingeständnis.

Etwa ein Jahr lang dauerte das Verhältnis zwischen der Englischlehrerin und dem minderjährigen Schüler in Kalifornien. Nun muss der Schulbezirk eine Millionensumme aufwenden. Mit der Einigung, dass der Redlands Unified School District sechs Millionen Dollar an den Schüler zahlt, wurde ein monatelanger Rechtsstreit beendet. Der Vorwurf der Anwälte gegenüber dem Schulamt beruhte darauf, dass die Behörde Kenntnis von der sexuellen Beziehung der 28 Jahre alten Lehrerin mit dem damals minderjährigen 16-jährigen Schüler der Citrus Valley High School hatte, aber keine Schutzmaßnahmen ergriff.

Aufgekommen war die Geschichte, als die Lehrerin im Juni 2013 ein Kind zur Welt brachte und schließlich die Mutter von dem Verhältnis der beiden erfuhr. Sie informierte das Schulamt, welches die Polizei einschaltete, wie die Zeitung „Redlands Daily Facts“ berichtet. Doch das Schulamt hätte schon länger – nämlich mehrere Wochen – von der Beziehung gewusst und nichts unternommen oder die Polizei eingeschaltet, argumentierten die Anwälte. Bei Verdacht auf Kindesmissbrauch wäre das Schulamt in Kalifornien aber dazu gesetzlich verpflichtet gewesen.

Der Schulbezirk tritt den Vorwürfen entgegen ...

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