Rezension: Urheberrecht

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: Urheberrecht

Bisges, Handbuch Urheberrecht, 1. Auflage, Erich Schmidt 2016

Von RA Florian Decker, Saarbrücken

Mit dem 2016 erstmals aufgelegten Handbuch aus der Reihe „Berliner Handbücher“ legen Bisges und zwölf weitere Bearbeiter nicht nur irgendein beliebiges, weiteres Handbuch zum Urheberrecht vor sondern heben sich durchaus von anderen Vertretern dieser Zunft ab. Bemerkenswert ist insoweit etwa schon die Zusammensetzung der Bearbeiter. Zwar finden sich, wie das Vorwort ausführt, darunter zehn Rechtsanwälte, davon drei Fachanwälte für Urheber- und Medienrecht, sowie acht Professoren. Hervorzuheben ist dabei aber, dass sechs Professoren gleichzeitig Rechtsanwälte sind und alle wissenschaftlich tätigen Bearbeiter nicht von Universitäten sondern von spezialisierten Hochschulen kommen. Die wissenschaftliche Kompetenz ist damit eine sehr spezialisierte. Diese wird gepaart mit massiver praktischer Erfahrung. All dies kommt dem Zweck des Werkes naturgemäß nur zugute, soll es doch (wie es sich schon aus der Betitelung als Handbuch ergibt) die praktische Arbeit mit dem Urheberrecht erleichtern.

Die Zielrichtung kommt auch in der thematischen Ausrichtung zum Tragen, werden doch gerade die vermehrt praktisch relevanten Themen in den Vordergrund gerückt, wie etwa der Beweis der Urheberschaft, das Streitthema der Erschöpfung im Bereich elektronischer Werkverwertung oder auch die Insolvenz des Urhebers oder des Lizenznehmers.

Beginnend mit einem Kapitel zu den Grundlagen des Urheberrechts sowie über die Inhalte des Urheberrechts gelangt man zum ersten Schwerpunkt des Werkes betreffend die Schranken des Urheberrechts. Sonach befassen sich die Bearbeiter mit der Verwertung des Urheberrechts ...

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