Buchvorstellung: Günter Seefelder, Wie Sie Ihre Kanzlei vernichten … , HDS Verlag, 2. Aufl. Weil i. S. 2016

Am auffälligsten optisch „eingebläut“ hat der Verlag die Anekdoten. Für den eiligen Leser, der in farbigen Kästchen üblicherweise Praxistipps aufstöbert, ist das erst einmal irritierend. Gleichzeitig ist es aber auch ein Spannungselement: Der Kapitelüberschrift hat man schon entnommen, was Sache ist. Jetzt geht es „ans Eingemachte“.

Dazu ein Beispiel: Kapitel II.3 gehört „Matthias Gscheit – fachlich gut zu sein reicht nicht“. Im Untertitel folgt die These auf den Fuß: „Mangelnde Fähigkeiten zum Perspektivwechsel beeinträchtigen den Erfolg“. Geschildert wird der Werdegang eines Gegnerschrecks, der sich anlässlich einer steuerlichen Betriebsprüfung schließlich mit dem Falschen anlegt. Im Folgenden weist der Autor u.a. auf unterschiedliche Möglichkeiten der Kommunikation und der Mediation und auf Coaching-Prozesse hin. Wie man entsprechende Konflikte unter Kanzleiinhabern löst, dazu gibt es weitere Fälle … und zur Wahrnehmung von Signalen anlässlich einer „Führung im Feldwebelton“ dann schließlich (in grau) praktische Tipps.

Spätestens jetzt wird deutlich, dass „unterhaltsam“ in diesem Buch nicht gleichzusetzen ist mit „flach“ ...

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