StMUV: Erstmals Messung von Silbernanopartikeln in Gewässern möglich – Scharf: Bayern hat gutes Wasser

StMUV: Erstmals Messung von Silbernanopartikeln in Gewässern möglich – Scharf: Bayern hat gutes Wasser

22. August 2016 by Klaus Kohnen

Mit einem erstmals erfolgreichen Messverfahren ist in bayerischen Gewässern die Konzentration von Silbernanopartikeln bestimmt worden. Das vom Bayerischen Umweltministerium finanzierte Forschungsprojekt der Technischen Universität München hat auch hier die gute Qualität bayerischer Gewässer bestätigt. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf betonte dazu heute in München:

Sauberes Wasser ist eine elementare Grundlage des Lebens. Das neue Verfahren ist ein bahnbrechender Fortschritt, um Silbernanopartikel in der Umwelt zu erfassen. Das Verfahren ist so sensibel, dass damit eine im Walchensee aufgelöste Packung Würfelzucker nachgewiesen werden könnte. Die gemessenen sehr geringen Konzentrationen zeigen: Bayern hat gutes Wasser und eine gut funktionierende Abwasserbeseitigung.“

Nanopartikel existieren überall in der Natur. Seit einigen Jahren werden aber immer mehr synthetische Nanopartikel hergestellt und in verschiedene Produkte, beispielsweise Kosmetika, eingearbeitet. Zu deren Vorkommen in bayerischen Gewässern liefert das neue Forschungsprojekt zum ersten Mal belastbare Ergebnisse. Bisher konnten Silbernanopartikel in Gewässern aufgrund der geringen Konzentration nur über Modellrechnungen erfasst werden.

Um Silbernanopartikel in den Gewässern bestimmen zu können, hat die Technische Universität München eine spezielle Anreicherungstechnik (Cloud Point Extraktion) entwickelt ...

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