Das Kopftuch- Urteil (BVerfG, 27.01.2015 - 1 BvR 471/10 und BvR 1181/10)

Lösungsskizze

A. Zulässigkeit

I. Zuständigkeit des Bundesverfassungsgericht

gem. Art. 93 I Nr. 4 a GG i.V.m. §§ 13 Nr. 8 a, 90 ff. BverfGG

II. Beschwerdeberechtigung

III. Beschwerdegegenstand

IV. Beschwerdebefugnis, § 90 I BverfGG

V. Rechtswegerschöpfung, § 90 II 1 BverfGG

VI. Subsidiarität

VII. Frist und Form, §§ 93, 23 BverfGG

VIII. Zwischenergebnis

B. Begründetheit

Bundesverfassungsgericht prüft nur spezifisches Verfassungsrecht

Bundesverfassungsgericht ist keine „Superrevisionsinstanz“

I. Verletzung der Religionsfreiheit gem. Art. 4 I GG

1. Schutzbereich

a) persönlicher Schutzbereich

(P) Sonderrechtsverhältnis

b) sachlicher Schutzbereich

2. Eingriff

3. Verfassungsrechtliche Rechtfertigung

a) Schranke des Art. 136 I WRV (-)

BVerfG: Art. 136 I WRV wird von Art. 4 I GG „überlagert“

b) Verfassungsimmanente Schranken

hier: negative Religionsfreiheit aus Art. 4 I GG und staatlicher Erziehungsauftrag aus Art. 7 I GG

c) Konkretisierung durch einfaches Gesetz

hier: § 57 Abs. 4 SchulG NRW

d) Verfassungsmäßigkeit des § 57 Abs. 4 SchulG NRW

aa) Legitimer Zweck

bb) Geeignetheit

cc) Erforderlichkeit

dd) Angemessenheit (-)

(P) Pauschales Kopftuchverbot nicht angemessen

4. Zwischenergebnis

Verfassungskonforme Auslegung möglich

5. Verfassungsmäßige Anwendung im Einzelfall (-)

II. Ergebnis

Gutachten

Die Verfassungsbeschwerde hat Aussicht auf Erfolg, wenn sie zulässig und begründet ist.

A. Zulässigkeit

I. Zuständigkeit des Bundesverfassungsgericht

Die Zuständigkeit des Bundesverfassungsgericht ergibt sich aus Art. 93 I Nr. 4 a GG i.V.m. §§ 13 Nr. 8 a, 90 ff. BVerfGG.

II. Beschwerdeberechtigung
Die Beschwerdeführerin F müsste auch beschwerdeberechtigt sein ...

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