BAG: Inanspruchnahme von Elternzeit per E-Mail oder Fax genügt nicht

Wer in der Zeit nach der Geburt eines Kindes bis zum dritten Geburtstag Elternzeit in Anspruch nehmen will, muss das nach § 16 Abs. 1 des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG) spätestens sieben Wochen vor dem gewünschten Beginn unter Benennung des konkreten Zeitraums schriftlich vom Arbeitgeber verlangen. Eine Zustimmung des Arbeitgebers braucht es für die Elternzeit nicht. Allerdings setzt die Elternzeit voraus, dass das Schreiben an den Arbeitgeber auch wirklich der Schriftform genügt.

Aus der modernen Arbeitswelt sind E-Mail und Fax auch in der Kommunikation zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer nicht mehr wegzudenken. In vielen Firmen wird sogar per SMS, WhatsApp oder auf ähnlichen Kanälen kommuniziert, wenn es um die Mitteilung von Dienstverschiebungen, Krankheit oder gar Urlaub geht ...

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