Protokoll der mündlichen Prüfung zum 2. Staatsexamen – Sachsen-Anhalt im Juli 2016

Bei dem nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem zweiten Staatsexamen der Mündlichen Prüfung in Sachsen-Anhalt im Juli 2016. Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Weggelassen wurden die Angaben zum Prüferverhalten. Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

Prüfungsthemen: Zivilrecht

Vorpunkte der Kandidaten

Kandidat 1 Vorpunkte 10,1 Aktenvortrag 9 Prüfungsgespräch 12,6 Endnote 10,67 Endnote (1. Examen) 10,69

Zur Sache:

Prüfungsstoff: protokollfest

Prüfungsthemen: Zivilprozessrecht, Prozessmaximen, PKH, Aufrechnung mit rechtswegfremder Forderung, Zuständigkeiten (ArbG <—-> ordentl. Gerichte), Insolvenzrecht, Insolvenzanfechtung 8Schwerpunkt)

Paragraphen: §387 BGB, §114 ZPO

Prüfungsgespräch: Frage-Antwort, hält Reihenfolge ein, lässt Meldungen zu

Prüfungsgespräch:

Seine Prüfung leitete der Prüfer mit den Worten ein: wir prüfen heute Prozessrecht!

Zunächst sollten die Prüflinge nacheinander eine Prozessmaxime nennen anhand entsprechender Gesetzesstellen in der ZPO erläutern.
Problematisiert wurde insbesondere der Grundsatz des fairen Verfahrens. Als Beispiel nannte er den Fall, dass Kläger gegen seinen Arbeitgeber – eine GmbH – klagt und diese die Personalchefin als Zeugin benennt. Hier wurden dann die Voraussetzungen der Parteivernehmung erörtert.
Ferner wurden Beweisverwertungsverbote im Zivilrecht angesprochen (Mithören eines Telefonats)
Anschließend wurden die Voraussetzungen der Prozesskostenhilfe §§ 114 ff. erörtert. Problematisiert wurden hier, ob eine Bausparvertrag bzw ...

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