StMUV: Zügige Reform beim Emissionshandel nötig – Scharf: Brexit darf nicht zu Lasten des Klimaschutzes gehen

StMUV: Zügige Reform beim Emissionshandel nötig – Scharf: Brexit darf nicht zu Lasten des Klimaschutzes gehen

19. August 2016 by Klaus Kohnen

Der Emissionshandel ist das zentrale Klimaschutzinstrument der EU. Das unterstrich die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München.

Globale Herausforderungen müssen gemeinsam gemeistert werden. Nur mit einem funktionierenden Emissionshandel können die ehrgeizigen Klimaziele der EU erreicht werden. Es muss alles getan werden, damit das Vereinigte Königreich weiterhin am Europäischen Emissionshandel teilnimmt und sich der Brexit nicht negativ auf die europäische Klimapolitik auswirkt. Der Ausstieg der Briten aus der EU darf nicht zum Ausstieg aus dem europäischen Emissionshandel führen. Wir brauchen eine gemeinsame europäische Klimapolitik. Nationale Alleingänge bringen uns nicht weiter.“

Das Vereinigte Königreich zählt mit rund 450 Millionen Tonnen CO2 nach Deutschland zu den größten CO2-Emittenten in der EU. Am Europäischen Emissionshandel nehmen neben den EU-Mitgliedstaaten auch Norwegen, Island und Liechtenstein teil.

Scharf: „Das Vereinigte Königreich könnte also auch bei einem Austritt aus der EU im System bleiben. Das wäre ein klares Signal für die Zukunft von der neuen Regierung unter Premierministerin May.“

Die Leiterin des ifo-Zentrums für Energie, Klima und erschöpfbare Ressourcen und Mitglied des Bayerischen Klimarates, Prof. Dr ...

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