Staatskanzlei: Europaministerin Beate Merk bewilligt 433.000 Euro zur Wasserversorgung von Flüchtlingscamps im Nordirak

Staatskanzlei: Europaministerin Beate Merk bewilligt 433.000 Euro zur Wasserversorgung von Flüchtlingscamps im Nordirak

19. August 2016 by Klaus Kohnen

Merk: „Bei Massenflucht aus Millionenstadt Mossul droht humanitäre Katastrophe schrecklichen Ausmaßes / Hilfe vor Ort leisten, Migrationsdruck senken“

Bayerns Europaministerin Dr. Beate Merk hat heute 433.000 Euro zur Wasserversorgung von Flüchtlingscamps im Nordirak bewilligt. In Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk und in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt stellt Bayern diese Summe für den Bau von Versorgungsleitungen und Abgabepunkten zur Verfügung.

Ministerin Merk: „Es droht eine humanitäre Katastrophe schrecklichen Ausmaßes, sollten bald auch noch unzählige Menschen aus der Millionenstadt und IS-Hochburg Mossul fliehen. Es mehren sich die Anzeichen, dass die Offensive zur Rückeroberung Mossuls durch Anti-IS-Kräfte bevorsteht. Auf diese dramatische Situation muss die internationale Gemeinschaft vorbereitet sein und jetzt handeln. Bayern setzt hier gezielt und nachhaltig Mittel für die dringend nötige Infrastruktur ein – in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk, das als ortskundiger Partner die erforderlichen baulichen Maßnahmen durchführen wird. Jeder Euro, den wir für Infrastruktur und Bildung in den Heimat- oder Nachbarländern der Flüchtlinge ausgeben, ist um ein Vielfaches wirksamer als der gleiche Euro für Unterbringungs- und Integrationsmaßnahmen bei uns.“

Ministerin Merk hatte sich in diesem Juli in Debaga über die Wasserversorgungssituation und mögliche Hilfsmaßnahmen informiert.

Die Zeit drängt, wenn wir wirksame humanitäre Hilfe vor Ort leisten und damit auch den Migrationsdruck senken wollen ...Zum vollständigen Artikel

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