Kinderwunsch? Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Steuerberater

von Matthias Trinks

Tja, die lieben Kleinen. Sehen süß aus, machen aber (steuerlich) nur Ärger. Das Thema Adoptionskosten beispielsweise hatten wir hier im Blog schon mehrfach berichtet. Ein anderer Klassiker ist das Thema Elterngeld. Auch hier gibt es unerfreuliche Neuigkeiten.

Elterngeld und Steuern – das kennt man. Denn in diesem Zusammenhang erscheint ganz vorn immer der Steuerklassenwechsel von V nach III. Oder auch von jeder anderen Steuerklasse, Hauptsache nach III. Mindestens sieben Monate vor der Geburt sollte man sich entscheiden und die Frist zum 30. November jeweils beachten.

Das ist der (einfache) Arbeitnehmerfall. Ganz anders verhält es sich bei selbständig Tätigen. Dort sind nicht die letzten zwölf Monate vor der Geburt für die Berechnung maßgeblich. Stattdessen ist auf den letzten abgeschlossenen Gewinnermittlungszeitraum abzustellen. In der Regel ist also der letzte Steuerbescheid maßgeblich. Und wenn hier von Selbständigen die Rede ist, ist das etwas untertrieben. Denn die Regelung gilt auch für sogenanntes Mischeinkommen. Betroffen sind also auch Arbeitnehmer mit Nebeneinkünften, z.B. aus einer Photovoltaikanlage. Diese Unterschiedsbehandlung kann steuerlich unangenehme Folgen haben.

Wer im Jahr vor der Geburt einen lukrative(re)n Job antritt, kann dann nicht die gut bezahlten Monate bis zur Geburt mitnehmen, sondern muss auch Monate vor der gut bezahlten Anstellung anrechnen lassen. Dort war dann unter Umständen nicht viel Einkommen vorhanden, z. B ...

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