EMVG Entwurf: Neu definierte Pflichten für Händler

Mit den EMVG Entwurf kommen neu definierte Pflichten für Händler zur elektromagnetischen Verträglichkeit von Produkten.

Derzeit läuft das Verfahren zum Erlass eines neuen „Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (Elektromagnetische-Verträglichkeit-Gesetz – EMVG)″, durch das das bisher geltende EMV-Gesetz abgelöst werden soll.

Die Neuregelung wurde durch eine Änderung der europäischen Vorgaben in Bezug auf die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten und Anlagen durch die sog. EMV-Richtlinie erforderlich. Diese neuen Vorgaben sollen durch das neue EMVG in nationales Recht umgesetzt werden.

EMVG Entwurf: Verträgliche Nutzung diverser elektrischer Geräte

Ziel der europäischen Richtlinie und EMVG ist es, ein verträgliches Nebeneinander der wachsenden Vielfalt elektrischer Betriebsmittel in Haushalten und Industrie zu ermöglichen. Insbesondere die wachsende Vielfalt elektrischer Haushaltsgeräte wie Fernseher, Küchenmaschinen, Rasierer, elektrischer Zahnbürsten etc. erfordert die Einhaltung einheitlicher Vorgaben, um zu verhindern, dass die Geräte sich gegenseitig in ihrem Betrieb beinträchtigen.

Eine elektromagnetische Unverträglichkeit zwischen zwei oder mehreren Geräten entsteht immer dann, wenn von einzelnen Geräte zu starke elektromagnetische Strahlungen ausgehen oder wenn Geräte nicht ausreichend gegen die von anderen Geräten ausgehende Strahlungen geschützt sind. Sämtliche elektrischen Geräte und Anlagen müssen daher so beschaffen sein, dass sie ihrerseits andere Geräte möglichst wenig stören und zugleich bestmöglich gegen von anderen Geräten ausgehende elektromagnetische Störungen geschützt sind.

EMVG Entwurf mit konkreten Händlerpflichten

Die technischen Anforderungen an die Geräte bleiben durch die Gesetzesänderung unverändert ...

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