P-Konto eröffnen – So klappt es

Das Pfändungsschutzkonto (P-Konto) schützt Ihre Einnahmen bis zum sogenannten Sockel­frei­betrag vor Pfändungen Ihrer Gläubiger. Dies ist enorm wichtig. Denn haben Sie kein neues P-Konto einge­richtet oder ihr aktuelles Konto nicht in ein P-Konto umgewandelt, können Ihre Gläubiger ihr gesamtes Guthaben pfänden, sodass Ihnen nichts mehr zum Leben bleibt.

Detaillierte Informationen lesen Sie auf unserer Seite zum Pfändungs­schutzkonto.

Ein P-Konto eröffnen

Genau genommen kann man ein P-Konto nicht eröffnen. Statt­dessen wird ein Guthaben­konto in ein Pfändungs­schutz­konto umge­wandelt. Wer im übertragenden Sinn ein P-Konto eröffnen möchte, muss demnach folgendes tun:

[NUMBER-01]

Gehen Sie zu einer Bank und lassen Sie sich ein Konto auf Guthabenbasis einrichten.


[NUMBER-02]

Kurze Zeit später lassen Sie das neue Girokonto in ein P-Konto umwandeln (dies muss kostenfrei von der Bank durchgeführt werden).

Es müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein, damit Sie die Umwandlung in ein P-Konto für den Pfändungs­schutz durchführen können:

  • Sie haben bisher noch kein P-Konto (jede Person darf nur ein Pfändungs­schutz­konto haben)
  • Es handeln sich nicht um ein Gemeinschafts­konto (Eheleute-Konto).
  • Das Konto muss als Guthaben­konto geführt werden (es darf kein Dispositions­kredit eingeräumt sein).

[NUMBER-03]

Teilen Sie Ihrem Arbeitgeber oder anderer Einnahme­quelle mit, dass sich Ihre Bank­ver­bindung geändert hat, auf die Ihr Einkommen eingezahlt werden soll.


[TIPP: start]

Richten Sie ein Guthaben­konto bei einer neuen Bank ein, bei der Sie noch kein Konto haben und wandeln Sie dieses anschließend in ein P-Konto um. Wenn Sie Ihr Gehalt dann hierauf laufen lassen, ist eine Pfändung für Ihre Gläubiger schwerer, da diese die neue Bank­verbindung nicht kennen ...

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