Letzte Chance Studienplatzklage: Wie sie funktioniert und was du unbedingt beachten musst

Das richtige Studium zu finden, ist gar nicht so einfach. Bei ca. 400 Hochschulen und über 14.500 Studiengängen in Deutschland fällt die Wahl oft nicht leicht.

Und selbst wenn du dein Traumstudium oder deine Wunschuni bereits gefunden hast, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass du schnell und einfach anfangen kannst zu studieren. Zugangsvoraussetzungen und Beschränkungen bei der Einschreibung erschweren den Start und sind für viele Studieninteressierte unüberwindbare Hürden.

Doch dagegen kannst du etwas tun: Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du mit einer Studienplatzklage doch noch an die Hochschule und zu deinem Lieblingsstudium kommen.

Wie das genau geht, erfährst du in diesem Artikel. Zusammen mit Rechtsanwalt Stefan Buddeke zeigen wir dir in einem neuen Studienscheiss-Experteninterview, wie eine Studienplatzklage funktioniert, warum die Sache moralisch völlig in Ordnung ist und auf was du dabei achten musst.

Los geht’s.

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Haben Studierende, deren Zugang zum Wunschstudiengang abgelehnt wurde, immer die Möglichkeit einen Studienplatz einzuklagen?

Ja. Grundsätzlich kann jeder abgelehnte Bewerber versuchen, die Zulassung zum Studium „einzuklagen“. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine Erstzulassung zum Studium, einen Fachwechsel oder einen Zugang zum Masterstudium handelt.

Wie sollten die Studierenden dann genau vorgehen? Bitte skizzieren Sie kurz die einzelnen Schritte.

Das ist vom konkreten Fall abhängig. In der Regel wird mit der „Studienplatzklage“ die Zulassung zum Studium außerhalb der festgesetzten Kapazitäten geltend gemacht. Denn die Universitäten und Hochschulen sind verpflichtet, die Ausbildungskapazitäten voll auszuschöpfen und so viele Bewerber aufzunehmen, wie es tatsächlich möglich ist ...

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