Datenschutz-Grundverordnung: Aufgaben des Datenschutzbeauftragten

Wie bereits ausführlich von uns berichtet, wird sich mit dem Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung vieles ändern. Dazu gehört auch die Stellung des Datenschutzbeauftragten im Unternehmen, dessen Aufgabenkreis künftig erweitert wird. Damit steigt der Stellenwert des Themas Datenschutz im Unternehmen. Dieser Artikel ist Teil unserer Reihe zur EU-Datenschutz-Grundverordnung.

Aktuelle Stellung des Datenschutzbeaufragten

Derzeit sind die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten in § 4g BDSG geregelt. Danach hat der Datenschutzbeauftragte lediglich die Aufgabe, auf die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben im Unternehmen hinzuwirken. Ihm kommt damit eine lediglich unterstützende und beratende Funktion zu. Mit dem Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung wird sich diese Rolle ändern.

Erweiterter Aufgabenkreis nach Datenschutz-Grundverordnung

Gemäß Artikel 39 Abs. 1 lit. b DSGVO obliegen dem Datenschutzbeauftragten zumindest folgende Aufgaben:

  • Unterrichtung und Beratung der Verantwortlichen, der Auftragsverarbeiter und der Beschäftigten
  • Überwachung der Einhaltung der DSGVO und nationalen Sonderregelungen
  • Sensibilisierung und Schulung
  • Beratung und Überwachung im Zusammenhang mit der Datenschutz-Folgenabschätzung
  • Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde

Damit verbunden ist eine Aufwertung der Position des Datenschutzbeauftragten, denn bislang war die seine Stellung im Unternehmen eine andere. Ist der Datenschutzbeauftragte auch für die Überwachung der Einhaltung der datenschutzrechtlichen Regelungen im Unternehmen verantwortlich, kommt ihm nicht mehr nur eine allein beratende und unterstützende Funktion zu ...

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