Schüler als Minijobber – das ist oft clever

Für Schüler sind Minijobs eine sehr gute Möglichkeit das Taschengeld aufzubessern. Aber auch für die Betriebe sind Schüler oft eine hilfreiche Unterstützung in der Urlaubszeit und eine Chance künftige Arbeitskräfte zu gewinnen. Und manchmal wird aus einer Schüler-Aushilfe der künftige Auszubildende. Wenn es gut läuft, sind Schüler-Minijobber also ein Gewinn für beide Seiten. Im Lohnbüro sollten Sie aber gerade bei Schülern das ein oder andere beachten, um nicht bei einer Betriebsprüfung nachzahlen zu müssen.

Zunächst stellt sich die Frage, ob Sie den Schüler überhaupt im Betrieb gewinnbringend einsetzen zu können. In aller Regel können Schüler einfache Tätigkeiten problemlos ausüben, die schnell erlernbar sind. Sicher ist am Anfang eines Schüler-Minijobs daher eine gewisse Anlernphase einzuplanen.

Daneben sind auch noch die zeitlichen Einsatzmöglichkeiten zu beachten. Schüler können Sie aufgrund des Schulbesuchs in aller Regel nur am Nachmittag und am Wochenende einsetzen.

Ein weiterer nicht zu verachtender Aspekt ist der Jugendarbeitsschutz. Denn Schüler sind oft noch nicht volljährig und können deshalb nicht für jede beliebige Tätigkeit und zu jeder Zeit eingesetzt werden. Zu den Regelungen des Jugendarbeitsgesetztes bei Schülern habe ich Ihnen die wichtigsten Punkte in einem Blogbeitrag zusammengestellt.

Natürlich gelten neben dem Jugendarbeitsschutzgesetz für Schüler auch die „normalen Arbeitnehmerschutzrechte“.

Nun aber zur Lohnabrechnung von Schüler-Minijobbern. Im Grunde gelten für die Schüler die herkömmlichen Bedingungen wie bei allen anderen Minijobbern auch. Allerdings gibt es auch einige Möglichkeiten die Schüler-Minijobs geschickt zu gestalten. Zunächst werfe ich daher ein Blick auf die Besteuerung der Schüler-Minijobber.

Lohnsteuer bei Schülern – Steuerklasse ist sinnvoll

Reflexartig fällt im Zusammenhang mit Minijobs sofort auch der Begriff der Pauschsteuer ...

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