BMBF: Mit einer neuen Förderung will das BMBF die Bürgerwissenschaften voranbringen

BMBF: Mit einer neuen Förderung will das BMBF die Bürgerwissenschaften voranbringen

16. August 2016 by Klaus Kohnen

Erstmals fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gezielt Forschungsprojekte, an denen maßgeblich Bürgerinnen und Bürger beteiligt sind. Bürgerwissenschaften, auch Citizen Science genannt, liefern der Forschung bereits detaillierte und umfangreiche Informationen, geben wichtige Impulse für Forschungsfragen und Rückmeldungen zur Relevanz und Anwendbarkeit von wissenschaftlichen Ergebnissen. Dies möchte das BMBF mit der neuen Förderung weiter ausbauen und auch methodisch voranbringen. Ziel ist es, den direkten Austausch zwischen Bürgerinnen, Bürgern und Forschenden zu stärken, neue wissenschaftliche Fragestellungen zu ermöglichen und die Bürgerwissenschaften insgesamt weiterzuentwickeln.

Immer mehr Menschen entdecken in ihrer Freizeit die Wissenschaft für sich, beobachten seltene Tiere, erforschen die Geschichte ihrer Stadt oder messen Klimaphänomene. Bürgerinnen und Bürger wollen zunehmend nicht mehr nur über Ergebnisse informiert, sondern in den Forschungsprozess eingebunden werden. Diesen Austausch zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaft möchte das Bundesforschungsministerium vertiefen. Unsere neue Förderung gilt deshalb Projekten, die Menschen unabhängig von ihrem Bildungshintergrund für Wissenschaft begeistern können. Von der Zusammenarbeit können alle Beteiligten profitieren“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Stefan Müller.

Die Förderrichtlinie richtet sich an Projekte von Hochschulen sowie außeruniversitären Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, die Laien oder Vertreter der organisierten Zivilgesellschaft direkt in die Forschungsarbeit einbinden ...

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