Datenverarbeitung in der Schule

Auch Schulen dürfen zur Erfüllung ihres gesetzlichen Bildungs- und Erziehungsauftrags personenbezogene Daten der Schüler verarbeiten. Dabei tauchen für Eltern und Lehrer regelmäßig datenschutzrechtliche Fragestellungen insbesondere hinsichtlich sensibler und besonderer personenbezogener Daten auf. Dieser Artikel soll einen Überblick über die relevanten Problemfelder in der Schule und deren datenschutzrechtliche Bewertung geben.

Anwendbare Vorschriften

Wie bei Kindergärten und Kindertagesstätten auch, muss man hinsichtlich der anwendbaren datenschutzrechtlichen Vorschriften zwischen öffentlichen Schulen und Privatschulen unterscheiden.

  • Für öffentliche Schulen sind die jeweiligen Landesdatenschutzgesetze (z.B. BayDSG, LDSG BW), und die dazugehörigen Durchführungsverordnungen oder Verwaltungsvorschriften zu beachten. Teilweise finden sich auch in den Schulgesetzen der Länder einschlägige Datenschutzvorschriften.
  • Für Privatschulen gilt in den meisten Bundesländern in Ermangelung spezifischer Vorschriften das BDSG.
Verarbeitung von Schülerdaten

Gemeinsam ist allen länderspezifischen Datenschutzgesetzen und Vorschriften der Grundsatz, dass personenbezogene Daten nur aufgrund einer Ermächtigungsgrundlage oder mit Einwilligung des Betroffenen erhoben, gespeichert, übermittelt und veröffentlicht werden dürfen. Bei Minderjährigen Schülern ist ggf. eine Einwilligung der Eltern einzuholen.

Kooperation Grundschule- weiterführende Schule

Auch für den Übertritt der Schüler nach der Grundschule auf weiterführende Schulen, gibt es von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Voraussetzungen. In Baden- Württemberg z.B. ist die verbindliche Schulempfehlung der Lehrer weggefallen und einem Wahlrecht der Eltern gewichen ...

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