Wer nicht hören will ….

Wer nicht hören will ….

Nachdem eine Editionsverfügung der Staatsanwaltschaft zu einem querulatorisch anmutenden Einwand des Adressaten geführt hatte (die Entbindung vom Berufsgeheimnis enthalte nicht seinen Rufnamen), verfügte und vollzog die zuständige Staatsanwaltschaft eine erfolgreich verlaufene Hausdurchsuchung. Ihr Entsiegelungsgesuch wurde laut Bundesgericht zu Recht gutgeheissen (BGer 1B_110/2016 vom 20.07.2016).

Der Entscheid ist an sich nicht besonders erwähnenswert. Er hätte aber durchaus spannende Fragen aufgeworfen. Adressat der Editionsverfügung war offenbar ein Apotheker. Objekt der Durchsuchung waren die Räumlichkeiten einer Apotheke, die sich als juristische Person konstituiert hat und über mehrere Organe verfügt. Wer gilt in einem solchen Fall als Inhaber?

Zu diesen Umständen lässt sich dem Urteil folgendes entnehmen:

Die Beschwerdeführer 2 und 3 machen geltend, sie seien (zumindest) Mitinhaber der sichergestellten Gegenstände und erhöben „vorsorglich“ ebenfalls Beschwerde ...Zum vollständigen Artikel

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