Ichiban: Eins und Eins macht Eins

Ichiban: Eins und Eins macht Eins

Zu den beeindruckendsten Anekdoten aus meiner Studienzeit zählte der Bericht einer Freundin meiner Eltern. Die Dame war Leitende Oberstaatsanwältin und hatte in einem Totschlagsprozess gerade eine mäßig hohe Freiheitsstrafe für einen recht selbstbewussten Angeklagten gefordert. Der, nach seinem letzten Wort befragt, antwortete, das mit den dreieinhalb Jahren gehe in Ordnung. „Aber“, so setzte er nach, „nich‘ von die Puppe da!“.

Nr. 1 verhandelt nur mit Nr. 1 – die Japaner haben für dieses Phänomen einen eigenen Begriff geschaffen, das „Ichiban“-System. Tatsächlich fällt auch im Anwaltsgeschäft auf, dass es mittelständische Kanzleien oft gar nicht erst auf die Panels von Großkonzernen schaffen, die Aufträge „verpitchen“ – von Höchstspezialisierungen einmal abgesehen ...

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