StMGP: Bayern startet wichtige Initiativen in der Gesundheits- und Pflegepolitik

StMGP: Bayern startet wichtige Initiativen in der Gesundheits- und Pflegepolitik

10. August 2016 by Klaus Kohnen

Staatsministerin Huml: Mehr Unterstützung für pflegende Angehörige – Härterer Kurs gegenüber dem Bund in Debatte um Krankenkassen-Finanzausgleich

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat am Mittwoch in München wichtige Initiativen vorgestellt, die Ende Juli bei der Kabinettsklausur in St. Quirin beschlossen worden sind. So sollen im Freistaat pflegende Angehörige verstärkt unterstützt werden. Außerdem wird in der Gesundheitspolitik mehr Gestaltungsfreiheit für Bayern und weniger Berliner Zentralismus verlangt.

Die Ministerin erläuterte: „Mein Konzept greift das Grundbedürfnis der Menschen nach einer sicheren medizinischen und pflegerischen Versorgung auf. So ist es wichtig, dass die Menschen auch im Alter möglichst selbstbestimmt leben können. Wir wollen ihnen die Angst nehmen, nicht gut versorgt zu sein, der Familie zur Last zu fallen oder sie finanziell zu überfordern.“ Huml betonte: „Alle in der Pflege Tätigen brauchen unsere Unterstützung. Auch die zahlreichen Menschen in Bayern, die zum Beispiel ihre pflegebedürftigen Eltern oder Großeltern versorgen, leisten Großartiges. Wir wollen deshalb häuslich Pflegende stärken und entlasten!“

Geplant ist unter anderem der Ausbau des Angebots von Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen.

Huml kündigte an: „Zusätzlich schaffen wir ein vorbildliches Wohnumfeld für Pflegebedürftige – ein wandlungsfähiges und altersgerecht angepasstes Haus. Es soll unter dem Motto ‚Dein-Haus 4.0‘ durch intelligente Planung wandlungsfähig bleiben und selbst nach Jahrzehnten altersgerecht angepasst werden können.“ Die Ministerin unterstrich: „Wir wollen auch mehr Sicherheit für die Angehörigen von Pflegebedürftigen vor finanzieller Überforderung. Deshalb wird derzeit eine entsprechende Bundesratsinitiative vorbereitet ...Zum vollständigen Artikel

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