Protokoll der mündlichen Prüfung zum 2. Staatsexamen – Rheinland-Pfalz im Mai 2016

Bei dem nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem zweiten Staatsexamen der Mündlichen Prüfung in Rheinland-Pfalz im Mai 2016. Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Weggelassen wurden die Angaben zum Prüferverhalten. Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

Prüfungsthemen: Zivilrecht

Vorpunkte der Kandidaten

Kandidat 1 2 3 Vorpunkte 6,9 8,9 4,3 Aktenvortrag 9 11 6 Prüfungsgespräch 10,6 11,6 6 Wahlfach 13 13 8 Endnote 8,03 9,6 5,6 Endnote (1. Examen) 11,0

Zur Sache:

Prüfungsthemen: Zivilprozessrecht, Kaufrecht

Paragraphen: §433 BGB

Prüfungsgespräch: Frage-Antwort, lässt sich ablenken

Prüfungsgespräch:

Da wir nur zu dritt waren, war die Prüfung auch nur ca. 30 Minuten lang. Sie bestand aus zwei Fällen, anhand derer die Prüferin allgemeines Verständnis des Zivilprozessrechts und des Materiellen Rechts abfragte.

Wir sollten uns vorstellen, wir seien frisch eingestellte Gerichtsassessoren. Uns würde eine neue Akte mit Klageschrift auf den Tisch gelegt. Nun stellte die Prüferin die Frage, wie weiter zu verfahren sei.

Zunächst sei zu überprüfen, ob der Gerichtskostenvorschuss eingezahlt worden sei. Wenn dies der Fall ist, ist die Klage unverzüglich zuzustellen. Sie stellte den Fall dann um, dass man sich selbst für unzuständig hielt. Hier war zu erörtern, dass die Klage zuzustellen ist, wenn der Mangel der Zuständigkeit durch rüge lose Einlassung geheilt werden kann. Sonst habe das Gericht sich für unzuständig zu erklären ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK