Die Transferperiode: Was sind Wechselversprechen und Verträge eigentlich wert?

Die Transferperiode

Was sind Wechselversprechen und Verträge eigentlich wert?

Seit einigen Wochen ist wieder ordentlich Bewegung auf dem Transfermarkt. Spieler werden für Unsummen transferiert, andere wiederum nur ausgeliehen. Längst ist die Zeit vorbei, in denen Versprechen oder bloße Worte ein hohes Maß an Gewicht haben. Doch wie sieht die Situation eigentlich aus, wenn Spieler trotz Vertrags auf einen Wechsel pochen oder nach Auslaufen des Vertrages einem Vereinswechsel zusagen? Rechtsanwältin Corinna vom Berg beantwortet an dieser Stelle die wichtigsten Fragen dazu.

Was bedeutet die Zusage zu einem Vereinswechsel?

Ein Vertrag zwischen einem Spieler und einem Verein wird grundsätzlich erst mit der Unterschrift von beiden Parteien gültig. Das hat zur Folge, dass die bloße Zusage zu einem Vereinswechsel gar keine rechtlichen Auswirkungen hat und sowohl Spieler als auch Verein im letzten Moment noch absagen können. Ein Wechselversprechen genießt somit weder einen besonderen Stellenwert, noch unterliegt es einem besonderen Schutz.

Wechselwillig trotz Vertrag – was nun?

Hier stellt sich die Frage für den Verein, wie viel Sinn es überhaupt macht, einen wechselwilligen Spieler weiterhin halten zu wollen. In der Regel kann die Antwort nur der wechselwillige Spieler geben ...

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