„Section Control“ bald in mehreren Bundesländern?

von Daniela Windelband

Neben Niedersachsen überlegt nun auch Nordrhein-Westfalen Temposünder auf besonders unfallträchtigen Strecken mit einer „Section Control“ zu überführen. Bei der „Section Control“ werden am Beginn und am Ende der Kontrollstrecke Fotos des Fahrzeugs gemacht und die Bilder jeweils mit einem Zeitstempel versehen. Aus diesen beiden Zeitstempeln lässt sich dann die Durchschnittsgeschwindigkeit berechnen und feststellen, ob man zu schnell gefahren ist.

In Niedersachsen sollte das System schon längst in Betrieb sein, aber der Start verzögerte sich unter anderem wegen datenschutzrechtlicher Bedenken. Nun scheinen alle datenschutzrechtlichen Anforderungen erfüllt. Bei der Einfahrt in den Kontrollbereich wird nicht das gesamte Autokennzeichen fotografiert, erst bei der Ausfahrt aus dem Kontrollbereich, wenn eine Tempoüberschreitung festgestellt wird, wird der Autofahrer samt komplettem Kennzeichen erfasst. In den anderen Fällen werden die Aufnahmen umgehend gelöscht. Ende dieses Jahres soll das System südlich von Hannover nach Angaben des niedersächsischen Innenministeriums nun endlich an den Start gehen. Auch die abschließende Überprüfung durch die Physikalisch-Technische Prüfanstalt steht kurz vor dem Abschluss.

In Nordrhein-Westfalen denkt Innenminister Ralf Jäger laut über die Einführung eines solchen Systems auf der A 1 zwischen Burscheid und Leverkusen nach ...

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