Rezension: Anfechtungsgesetz

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: Anfechtungsgesetz

Huber, Anfechtungsgesetz, 11. Auflage, C.H. Beck 2016

Von RA, FA für Sozialrecht und FA für Bau- und Architektenrecht Thomas Stumpf, Lehrbeauftragter FH Öffentliche Verwaltung Mayen (Rheinland-Pfalz), Pirmasens

Die zehnte Auflage dieses Klassikers, dessen Erstauflage auf das Jahr 1951 (!) datiert, war 2006 erschienen und hat nun einige Jahre auf dem Buckel. Das Anfechtungsgesetz ist mit seinen 20 Vorschriften rein optisch ein recht „überschaubares“ Gesetz, birgt aber in der praktischen Anwendung einige Unwägbarkeiten, so dass man als Anwender für einen guten Ratgeber dankbar ist. Der Huber ist und bleibt ein zuverlässiger Kurzkommentar aus der „grauen Reihe“ des Hauses Beck. Mit dem Anfechtungsgesetz haben Gläubiger auch außerhalb eines Insolvenzverfahrens unredliche oder unentgeltliche Vermögensverschiebungen ihres Schuldners wirkungslos zu machen und sich den Zugriff hierauf zu sichern. Es ist ein durchaus wichtiges Gesetz, dass neben der Insolvenz eine wichtige Rolle im Rahmen des Gläubigerschutzes spielt.

Die Neuauflage bringt diesen Klassiker auf den neuesten Stand in Sachen Rechtsprechung und Schrifttum, wohlgemerkt, mit Fokus auf die praktische Anwendung, es ist kein ausgemachter wissenschaftlich-theoretischer Kommentar. Einige Vorschriften mussten im Rahmen der durch das MoMiG ab 01.11.2008 eingetretenen Änderungen komplett neu kommentiert werden. Der Aufbau der Schrift ist vorbildlich ...

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