Game Over für Pokémon Go Entwickler?

von Helene Klassen Rock

Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinie des kalifornischen Softwareunternehmens Niantic Labs enthalten nach Mitteilung des vzbv nach deutschem Recht unzulässige Klauseln. Der vzbv hat daher die Entwickler von Pokémon Go zur Unterlassung aufgefordert.

Seit der Veröffentlichung im Juli 2016 begeistert Pokémon Go auch deutsche Nutzer und sorgt – zum Teil durch kuriose Zwischenfälle – für Schlagzeilen in den Medien. Die vielfach gelobte Tatsache, dass das Spiel Bewegung im Freien erfordert, ist vielen Nutzern zum Verhängnis geworden.

Das Spiel kann als App heruntergeladen werden. Nachdem sich der Nutzer über ein Google-Konto oder im Pokémon Trainer Club angemeldet hat, kann er virtuelle Pokémon fangen, trainieren entwickeln und in virtuelle Kämpfe mit anderen Pokémon schicken. Neben Nutzerdaten und der E-Mail-Adresse müssen Spieler bei der Anmeldung auch ihre Standortdaten eingeben, sodass ein anonymes Spielen in der Regel nicht möglich ist. Auf diese Weise sammelt Niantic Labs zahlreiche personenbezogenen Daten. Dies hat den vzbv dazu veranlasst, die Nutzungs- und Datenschutzbedingungen des Softwareunternehmens zu überprüfen.

Abmahnung der Pokémon Go Entwickler durch vzbv

Der vzbv ist im Rahmen seiner Überprüfung zu dem Ergebnis gekommen, dass 15 der Klauseln aus den Nutzungs- und Datenschutzbedingungen mit deutschem Recht unvereinbar seien (Pressemitteilung vom 20.07.2016). Niantic könne den einmal geschlossenen Vertrag mit dem Nutzer jederzeit abändern oder Dienste ganz einstellen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK