Tellerrand: Geschlechtergerechte Leistungsbeurteilung


Eine „geschlechtergerechte Leistungsbeurteilung in der Bundesverwaltung“ ist Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke (18/9254). Wie die Fraktion darin ausführt, ist es „erklärtes Ziel der Bundesregierung, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen und dabei im öffentlichen Dienst mit gutem Beispiel voranzugehen“.

Trotz eines generellen Frauenüberhangs im öffentlichen Dienst ist indes laut Vorlage „eine deutliche Mehrheit der Führungskräfte auf allen Ebenen nach wie vor männlich, der Frauenanteil wächst ausgesprochen langsam“.

Zahlreiche Studien legten nahe, dass strukturelle Gründe für die Unterrepräsentanz weiblicher Führungskräfte im öffentlichen Dienst im Beförderungswesen liegen, schreiben die Abgeordneten weiter. Für eine Beförderung einer Beamtin oder eines Beamten seien ihre oder seine Eignung, Befähigung und fachliche Leistung ausschlaggebend. Diese würden durch die dienstliche Beurteilung festgestellt. Häufig würden Tarifbeschäftigte nach den gleichen Verfahren beurteilt ...

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