Auswirkungen der Wohnimmobilienkreditrichtlinie

Bankenrecht, Immobilienrecht August 5th, 2016

Dirk-Andreas Hengst

Am 21. März 2016 wurde in Deutschland die von der EU vorgegebene Wohnimmobilienkreditrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Dies hat zur Folge, dass Banken nunmehr bei der Vergabe von Darlehen im Vorfeld besser beraten und zudem einen strengen Prüfungsmaßstab an die Kreditwürdigkeit der potentiellen Darlehensnehmer anlegen müssen.

Was ändert sich

Und genau diese beiden Kriterien könnten es für viele Haus- oder Wohnungskäufer deutlich schwerer machen, ein Darlehen von der Bank zu erhalten. Denn die Bank muss nun prüfen, ob der Darlehensnehmer in der Lage ist, das Darlehen innerhalb der statistischen Lebenserwartung vollständig zurückzuführen. Die Zahlung aller Raten während der Laufzeit muss wahrscheinlich sein. Die Bank muss dafür die wirtschaftliche Situation des Kunden vollständig durchleuchten. Denn fällt das Darlehen aus, also wird es nicht zurückgezahlt, drohen der Bank Sanktionen. Unter Umständen kann sogar der Kunde Schadenersatz verlangen ...

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