Autonomes Fahren – heteronomes Recht?

von Alexander Schmid

Die „Smartifizierung“ und die Vernetzung von Alltagsgegenständen im Internet der Dinge wird gerade auch vor des Deutschen liebstes Kind, dem Auto, nicht haltmachen. Während ABS, ESP und (Adaptive) Cruise Control bereits seit mehreren Jahrzehnten Eingang in den assistierten Straßenverkehr gefunden haben, gehören heutzutage auch teilautomatisierte Systeme, wie der Stauassistenz, der Spurhalteassistent oder der automatische Einparkassistent, bereits zur Standardausstattung neuer Fahrzeugmodelle.

Die technische Entwicklung wird jedoch nicht bei diesem vereinzelten Einsatz von Automatisierungssystemen halt machen. Vielmehr werden diese Einzelsysteme zukünftig zu einheitlichen hoch-und vollautomatisierten Fahrzeugen kombiniert werden und eine Vielzahl an Fahrsituationen (etwa Fahrt in der Stadt, Fahrt auf der Autobahn) selbstständig beherrschen können. Dem Fahrer wird es hierbei ermöglicht werden, sich von dem Fahrgeschehen ganz abzuwenden; nur bei Erreichen der Fahrgrenzen des Systems wird dieser die Kontrolle wieder übernehmen müssen. Hierbei wird dem Fahrer genügend Vorlaufzeit gegeben werden, sodass dieser das System nicht durchgehend zu überwachen haben wird.

Es liegt auf der Hand, dass mit zunehmenden Automatisierungsgrad auch die Notwendigkeit einer umfangreichen Datenerhebung und –verarbeitung zunimmt und die Datenhoheit zunehmend gelockert wird ...

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