100.000 € Schmerzensgeld - Einbringung einer zu groß bemessenen Hüft-TEP, postoperative Beinlängendifferenz, mehrere Revisions-OPs, Verletzung des Nervus cutaneus femoralis, Impotenz, Reizdarm

Bei der Hüft-OP wurden fehlerhaft ein zu langer Prothesenhals sowie ein zu großer Prothesenkopf eingesetzt, wodurch es zu einer postoperativen Beinlängendifferenz von mindestens +2,5 cm kam. Eine postoperative Röntgenaufnahme (Beckenübersichtsaufnahme) wurde nicht erstellt. Wegen der erheblichen Beinlängendifferenz bedurfte es einer erneuten Revisions-OP, hierbei Infektion mit Staphylococcus epidermis. Allerdings viermal erhöhte Infektionsrisiko einer Revisions-OP war er nicht ausreichend aufgeklärt worden. Da die eingebrachte Hüftprothese im Rahmen der Revisions-OP unter hohem Krafteinsatz entfernt werden musste, bildete sich bei dem Patienten weiterhin ein großes Hämatom im Bereich des Oberschenkels und des Genitalbereich aus, aufgrund dessen er eine Impotenz erlitt ...Zum vollständigen Artikel


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