Tadschikistan will Journalisten für unverständliche Texte bestrafen

von Andreas Stephan

Die autoritäre Regierung der ehemaligen Sowjetrepublik Tadschikistan ist der Meinung, dass in Zeitungsartikeln zu oft unverständliche Wörter und Texte verwendet werden. Nun will die Regierung Journalisten bei Verstößen gegen die Sprachnormen mit bis zu umgerechnet 180 Euro bestrafen.
Das zentralasiatische Hochgebirgsland Tadschikistan hat eine Sondergruppe eingesetzt, die ab sofort in Zeitungen, im Fernsehen und im Radio nach unverständlichen Begriffen fahndet. „In manchen Artikeln stehen bis zu zehn Wörter, die einfache Leser nicht kennen. Das ist ein grober Verstoß gegen die geltende Amtssprache“, sagte Gawhar Scharifsoda vom Komitee für Sprache in der Hauptstadt Duschanbe diesen Montag. Nun droht eine Strafe von bis zu 200 US-Dollar (180 Euro) je Verstoß ...

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