Immobilienverkäufe unter Ehegatten

von Christoph Iser

In Zeiten in denen zahlreiche Ehen wieder geschieden werden und sogar Finanzgerichte schon ernsthaft überlegen, ob Scheidungskosten überhaupt keinen außergewöhnlichen Charakter mehr haben, sind Steuergestaltungen zwischen Eheleuten scheinbar ein wenig aus der Mode gekommen. Zu Recht?

Zugegebener Maßen setzt eine Steuergestaltung zwischen Eheleuten meistens voraus, dass die Ehe auch stabil ist und hält. Ansonsten treten schlicht außersteuerliche Risiken auf, die eine Steuergestaltung schnell unsinnig machen. Aber gehen wir mal von einer intakten Ehe aus, in der sich das Paar auch als Einheit betrachtet. Gerade bei Immobilien gibt es dann enormes Steuerspar- und Gestaltungspotential.

Man denke nur mal daran, dass zahlreiche Vermietungsimmobilien aufgrund der Wertsteigerung seit dem Kauf im Vergleich zu ihrem Verkehrswert eine relativ geringe AfA aufweisen. Andere Vermietungsobjekte stammen schon von der vorherigen Generation und sind bereits voll abgeschrieben. Durch den Verkauf an den Ehegatten könnte das schlummernde Abschreibungspotenzial gehoben werden ...

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