Warum wir alle ein bisschen wie Petra Hinz sein sollten

Petra Hinz, eine Politikerin, deren Name aktuell in vielen Medien auftaucht.
Ein gefälschter Lebenslauf, ein Bundestagsmandat, das auf einem wackeligen Gerüst aus Lügen, gestützt von mutmaßlichen Mitwissern aus den Reihen der eigenen Partei, steht.
Der Schock der Missetäterin über ihre eigene Unverfrorenheit.

Sollten wir alle ein bisschen wie Petra Hinz sein?

All diese Details reichten für böse Schlagzeilen, einen empörten Aufschrei (gerade in den Reihen derjenigen, die den von ihr erdachten Bildungsweg gegangen sind)und die Ankündigung von Petra Hinz, ihr Amt niederlegen zu wollen.
Doch nun der Schock. Die Bundestagsabgeordnete ist nicht zu erreichen.
Hat sich krankgemeldet.
Das berüchtigte Faulfieber?
Oder eine posttraumatische Belastungsstörung ausgelöst durch die- ZITAT- tiefe Bestürzung aufgrund der eigenen Handlungen?
Bundestagssprecher Ernst Hebeker sagte, Hinz habe um einen Termin beim Bundestagspräsidenten Norbert Lammert für Mitte September gebeten.
Vermutlich aus Rücksicht. Ihn anzustecken wäre ihr vermutlich ein zu hohes Risiko. Deswegen wurden prophylaktisch sechs Wochen Genesungszeit eingeplant.
Eine positive Nebenwirkung: Bei einem derart späten Termin erhält Hinz auch im September noch etwa 14.000 € Abgeordnetenentschädigung und Kostenpauschale.
Leider hatte sie bei vorherigen Versuchen, einen Termin im Juli zu finden, stets ihren Terminkalender vergessen.
Vergesslichkeit scheint ein Charakterzug zu sein, der in ihrem Lebenslauf hätte Erwähnung finden sollen.
Zu vergessen, dass man kein Abitur hat und auch beide Examina nicht geschrieben wurden, ist eine bemerkenswerte Ausprägung der Verdrängung ...

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