StMELF: 13 Millionen Bäume zur Sicherung des Alpenraums – 30 Jahre Schutzwaldsanierung: Brunner zieht positive Bilanz

StMELF: 13 Millionen Bäume zur Sicherung des Alpenraums – 30 Jahre Schutzwaldsanierung: Brunner zieht positive Bilanz

2. August 2016 by Klaus Kohnen

Seit 30 Jahren hat sich der Freistaat die Sanierung der Schutzwälder in der bayerischen Alpenregion zur besonderen Aufgabe gemacht. Denn nur gesunde und stabile Schutzwälder können die bayerischen Alpentäler vor Muren, Steinschlag und Lawinen schützen. Forstminister Helmut Brunner hat nun eine positive Bilanz des bayerischen Schutzwald-Sanierungsprogramms gezogen: Auf rund 10.000 Hektar wurden rund 13 Millionen junger Laub- und Nadelbäumchen gepflanzt und teils durch Stützbauten vor Gleitschnee geschützt. Rund 85 Millionen Euro hat der Freistaat dafür investiert, weitere 20 Millionen Euro haben die Bayerischen Staatsforsten seit 2005 für vorbeugende Pflegemaßnahmen im Schutzwald erhalten. Für den Minister gut investiertes Geld:

Wo früher extrem teure Schutzbauwerke zur Sicherung steiler Hänge notwendig waren, kann auf den sanierten Flächen der Bergwald diese Aufgabe wieder übernehmen“, sagte Brunner.

Immerhin sind zwei Drittel der bepflanzten Flächen bereits in einem guten Zustand: mehrere Baumarten haben sich etabliert und können ohne größere Beeinträchtigungen, etwa durch Wildverbiss, wachsen. Auf rund 1.000 Hektar ist der Wald bereits so herangewachsen, dass dort nur noch gelegentliche Pflegemaßnahmen notwendig sind. Weitere 2.000 Hektar werden in den nächsten Jahren soweit sein.

Für die Schutzwaldsanierung ist nach den Worten des Ministers allerdings „ein langer Atem“ notwendig. Denn bis ein Baum im rauen Gebirgsklima mannshoch gewachsen ist, braucht es nahezu 30 Jahre.

Was wir heute anpflanzen ist daher Daseinsvorsorge für die Zukunft“, so Brunner.

Von den rund 150.000 Hektar Schutzwald in Bayern können seinen Worten zufolge rund zehn Prozent die Schutzfunktionen nicht oder nur teilweise sicherstellen ...

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