Marken-ABC: Diese Marken sind nicht mehr „deutsch“

von Dr. Meyer-Dulheuer & Partners LLP

Hört man Marken wie Beck’s, Penaten oder Langnese denkt man automatisch an eine deutsche Qualitäts- und Traditionsmarke. Doch wussten Sie, dass keine dieser drei Marken nicht mehr nur in deutscher Hand liegen? Wir zeigen anhand von prominenten Beispielen welche Marken noch „deutsch“ ist.

Würden Sie sagen, dass Marken wie „Knorr“, „Leitz“ oder „Penaten“ typisch deutsche Marken sind? Das stimmt. Doch wer glaubt, dass es noch immer die gleichen Inhaber und Investoren wie vor Jahrzehnten sind, der irrt. Längst haben Großkonzerne bekannte deutsche Marken übernommen, oftmals sehr erfolgreich und mit Vorteilen für alle Beteiligten. Machen Sie mal den Test – welche dieser Marken wäre für Sie noch „deutsch“ gewesen?

Beck’s

Die „Nummer 1 unter den deutschen Bieren“ ist bereits seit fast 15 Jahren schon nicht mehr in deutscher Hand. Die Bremer Brauerei wurde 2002 von der belgischen Interbrew-Gruppe (Stella Artois, Hoegaarden) aufgekauft, die heute als Anheuser-Busch InBev firmiert. Die Übernahme soll knapp zwei Milliarden Euro gekostet haben.

FLEX

Wussten Sie eigentlich, dass FLEX das „Flexen“ erfunden hat?“ Die Firma Flex beschäftigt sich seit 1922 mit handgeführten (Elektro-)Werkzeugen und gehört heute zu den führenden Anbietern. Vor allem die FLEX Winkelschleifer sind auch weiterhin DAS Aushängeschild des Unternehmens. FLEX war lange Zeit Teil des US-Konzerns Stanley Black & Decker bis es 2013 von der chinesischen Chervon Holding übernommen wurde.

Langnese

Spätestens seit dem 1980er Jahre Hit „Like Ice in the Sunshine“ ist die deutsche Eiscreme-Sorte weit über Deutschlands Grenzen hinweg bekannt. Sorten wie das „Capri“-Eis (1959), „Nogger“ (1964), „Viennetta“(1981) oder das „Magnum“-Eis (1988) haben Kultstatus ...

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