Unzulässige Verflechtung von Makler und „Drittem“

Unzulässige Verflechtung von Makler und „Drittem“ 1. August 2016 Created By: Categories:

Maklers Müh ist oft umsonst – ein Satz der seine Berechtigung hat, auch schon vor dem Bestellerprinzip bei der Vermittlung von Wohnungen. Zum sieht § 652 BGB für den Maklervertrag vor, dass der nur dann eine Provision erhält, wenn tatsächlich ein Vertrag durch seine Nachweis- oder Vermittlungstätigkeit zustande gekommen ist. Ferner gibt es aber auch die Möglichkeit, dass der Makler seinen Provisionsanspruch durch Verwirkung oder Verstoß gegen gesetzliche Regelungen verliert. Im Wohnraumvermittlungsgesetz ist geregelt, dass unter gewissen Voraussetzungen eine Verflechtung von Makler und Vermieter / Verwalter etc. einen Provisionsverlust zur Folge hat.

Der Fall den das Amtsgericht Heidelberg – und dann auch in der Berufung das Landgericht Heidelberg – zu bewerten hatte, war so gelagert, dass bei Einzug die Mieterin eine Maklerprovision entrichtete. Nach Abschluss des Mietvertrages zeigte sich, dass der Makler weiter eine Rolle spielte, so war er Ansprechpartner für Mängel und vertrat die Vermieterin in weiteren Punken ...

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