Es geht um das Würstchen – kommen die Aktionäre nur deswegen zur Hauptversammlung?

von Carola Rinker

Die Anwesenheit des stimmberechtigen Kapitals der DAX-Konzerne war mit ca. 60 Prozent in diesem Jahr so hoch wie noch nie in diesem Jahrtausend. Was trägt zu diesem Boom bei? Einerseits interessieren sich die Unternehmen immer mehr für ihre Aktionäre. Das Thema Investor Relations wird seit Jahren weiter ausgebaut und der Kontakt zu den Aktionären intensiviert. Hintergrund ist, dass die Unternehmen die Meinungen der Aktionäre wissen wollen. Denn diese stimmen in der Hauptversammlung ab. Andererseits interessieren sich immer mehr ausländische institutionelle Investoren für deutsche Aktien.

Ein heißer Tagesordnungspunkt sind die „Kapitalmaßnahmen“. Hier lassen sich die Vorstände gerne eine Kapitalerhöhung „auf Vorrat“ genehmigen. So kann diese bei Bedarf vorgenommen werden, ohne dass dafür eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen werden muss. Bayer und TAG Immobilien sind zwei Beispiele, bei denen dieses Thema auf der Agenda stand.

Außerdem fürchten sich die Unternehmen vor sog. aktivistischen Aktionären, die auf der Hauptversammlung dementsprechend auftreten. Je nach Situation kann dies aus Unternehmenssicht sehr unangenehm werden ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK