Arbeitszeitaufzeichnungen für Ferienjobber

Die Dokumentationspflichten der Arbeitszeit gelten auch für Ihre Ferienjobber. Können Sie die konkreten Arbeitszeiten Ihrer Ferienjobber nicht nachweisen, so drohen Ihnen empfindliche Strafen bei der nächsten Prüfung durch die Sozialversicherung und dem Zoll.

In zahlreichen Betrieben sind in den Sommermonaten wieder die Ferienjobber aktiv. Meist werden die Schüler oder Studenten in den Ferienmonaten als kurzfristig beschäftigte Arbeitnehmer tätig. Die Vorteile für diese Beschäftigungsart sind sehr beliebt. Denn die Ferienjobber können in aller Regel sozialversicherungsfrei beschäftigt werden.

Und auch die Lohnsteuer fällt bei den kurzfristig beschäftigten Ferienjobbern nicht ins Gewicht, da der Verdienst entweder bereits in der laufenden Monatsabrechnung zu gering ist, so dass keine Steuer anfällt oder der Ferienjobber spätestens mit seiner Einkommensteuererklärung die gezahlten Lohnsteuern erstattet bekommt.

Aus diesen Gründen werden die Ferienjobber regelmäßig als kurzfristig beschäftigte Aushilfen in den Betrieben angestellt. Keine Sozialabgaben und keine bzw. kaum Steuern machen die kurzfristigen Beschäftigungsverhältnisse für den Betrieb und den Ferienjobber zu einer runden Sache.

Damit es für den Betrieb auch wirklich eine runde Sache wird, sind aber neben den Voraussetzungen für den Ferienjob auch die Aufzeichnungspflichten für kurzfristige Aushilfen zu beachten. Werden die Arbeitszeitaufzeichnungen nicht oder nicht korrekt geführt, drohen Strafgelder bei der nächsten Prüfung.

Arbeitszeiten: Doppelte Aufzeichnungspflicht

Die Verpflichtung für den Betrieb, die Arbeitszeiten der kurzfristig beschäftigten Aushilfen aufzuzeichnen, ergibt sich einerseits aus dem Mindestlohngesetz ...

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