Wortgefecht vor Gericht: Protokoll der Obszönitäten

Dass es vor Gericht meistens um etwas geht, wird den meisten bekannt sein. Nicht erstaunlich ist es, dass hieran Emotionen geknüpft sind und das ein oder andere Gespräch auch mal hitzig sein kann.
Was neulich in den USA passiert ist, scheint jedoch eher die Ausnahme zu sein.
Die Blicke der Protokollantin oder des Protokollanten waren vermutlich unbezahlbar.
Der Tatort: Floyd County Superior Court in Georgia, USA.
Der Beteiligte war wegen Mordes angeklagt und stellte zu Beginn der Verhandlung einen Antrag auf Auswechslung seines Anwalts.
Als der Richter Bryant Durham ihm daraufhin erklärte, das Recht auf einen Anwalt erstreckte sich nicht auf die Wahl eines bestimmten, begann ein Wortgefecht, das seinesgleichen sucht.

Der Angeklagte behauptete, der Anwalt hätte ihm eine gute Vertretung vor Gericht nur im Austausch gegen orale Befriedigung angeboten und verweigere ihm weiterhin die Einsicht in Autopsieberichte und andere Unterlagen.
Er drohte an, sich selbst verteidigen zu wollen, sofern ihm kein anderer Anwalt gestellt würde.
Der Richter entgegnete, dass dies wohl keine gute Idee sei.
In diesem Moment endete das, was man wohl förmliche Gerichtssprache nennt.
Die Höflichkeit zog ihren Mantel an und verließ Hand in Hand mit dem Schamgefühl den Gerichtssaal.
Der Angeklagte wie auch der Richter bedienten sich im folgenden Schlagabtausch eines Vokabulars, dass man in einem alkoholisierten Streitgespräch zwischen Jugendlichen eher vermuten würde als zwischen zwei Erwachsenen vor Gericht ...

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Defendant Rick and Judge Morty

justin roiland reads an actual court transcript from georgia (word for word) in the voices of rick and morty. an animatic shown at san diego. video shot by http://deranged-black-kitten.tumblr.com/ heres the original transcript: https://imgur.com/a/skffp



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