Öffentliches WLAN: Was gibt es bei kostenpflichtigen Premium-Angeboten zu beachten?

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Nachdem die Abschaffung der Störerhaftung (wir berichteten) beschlossene Sache ist, wird mit einem sprunghaften Anstieg von öffentlichen WLAN-Netzwerken gerechnet. Auch viele Stadtwerke und kommunale Versorgungsunternehmen sehen das Potential; vielerorts gibt es schon konkrete Pläne zum Ausbau. Allerdings ist mit der Abschaffung der Störerhaftung nur eins von vielen Hindernissen beseitigt, zahlreiche Fragen und rechtliche Unsicherheiten bleiben bestehen.

Das gilt insbesondere dann, wenn Unternehmen das Netzwerk nicht nur als örtlich stark begrenztes, kostenfreies „Gimmick“ anbieten wollen, sondern für Ihren Service vom Nutzer eine Gegenleistung verlangen – sei es durch einen kostenpflichtiges Abo-Modell, sei es durch das Anschauen von Werbung:

Zunächst müssen sich Unternehmen, die kostenpflichtige Premium-Modelle anbieten wollen, darüber im Klaren sein, dass ihr Netzwerk keine bloße Gefälligkeit mehr ist, sondern zahlende Kunde ein Anspruch darauf haben, für Ihre Leistung eine Gegenleistung zu erhalten. Das Netz muss mit anderen Worten verlässlich zur Verfügung stehen. Es ist also für Redundanzen zu sorgen. Bei Ausfällen drohen schlimmstenfalls Schadensersatzansprüche von Kunden. Von großem Interesse für viele Anbieter ist auch die Finanzierung des Angebots durch externe Werbung, die der Nutzer anschaut, oder die Nutzung des Services für Eigenwerbung. Bei beiden Varianten besteht die Gefahr, durch wettbewerbsrechtliche Verstöße Abmahnungen zu riskieren ...Zum vollständigen Artikel


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