Schaffung eines Tax Compliance Management Systems

Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat einen Entwurf über die Ausgestaltung und Prüfung eines Tax Compliance Management Systems herausgeben.

Der Entwurf des IDW vom 1. Juli 2016 knüpft an das BMF-Schreiben zu § 153 AO vom 23. Mai 2016 an. Das Tax Compliance Management System soll verdeutlichen, was ein innerbetriebliches Kontrollsystem zu leisten hat, um eine Leichtfertigkeit im Rahmen einer Steuerverkürzung oder einen Vorsatz im Rahmen der Steuerhinterziehung zu widerlegen.

Wesentliches Ziel ist also, festzustellen, dass die Maßnahmen des Unternehmens geeignet sind, mit hinreichender Sicherheit sowohl Risiken für wesentliche Verstöße rechtzeitig zu erkennen als auch solche Regelverstöße zu verhindern.

Sieben Grundelemente der Tax Compliance

Der Entwurf nennt sieben Grundelemente der Tax Compliance, die abhängig vom Einzelfall unterschiedlich ausgeprägt sein können und laut des Entwurfs keinen Mindeststandard darstellen sollen. Die sieben Grundelemente sind:

Tax Compliance Kultur: Beachtung von steuerlichen Regeln und ordnungsgemäße Erfüllung der steuerlichen Pflichten im Unternehmen. Tax Compliance Ziele Tax Compliance Organisation: Aufgaben und Verantwortlichkeiten Tax Compliance Risiken im Hinblick auf Steuerart und des Prozesse Tax Compliance Programm: präventiv z.B. Schulungen und detektiv z.B. Vier-Augen-Prinzip Tax Compliance Kommunikation: Berichtsanlässe, Berichtsrichtlinien und Schnittstellen zu anderen Bereichen. Tax Compliance Überwachung und Verbesserung: wie z.B. regelmäßige Überprüfung der Prozessabläufe.

Die Prüfung soll in einem Testat der Wirtschaftsprüfer münden. Dies bestätigt, dass das Tax Compliance System geeignet und angemessen ist, um Risiken von Regelverstößen rechtzeitig zu erkennen und solche Regelverstöße zu verhindern ...

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