Grüner Strom aus der Region – Regionalnachweise im EEG 2017

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(c) BBH

Noch nie ist so viel Strom aus Erneuerbaren Energien durch die deutschen Stromnetze geflossen wie heute. Der Zubau neuer Anlagen soll auch unter dem neuen Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG 2017) weiter gehen (wir berichteten), so dass die Menge grünen Stroms perspektivisch weiter steigen wird.

Aber: Elektrizitätsversorger können EEG-geförderten Strom, den sie über die Direktvermarktung mit Marktprämie erwerben, derzeit nicht unmittelbar mit seiner grünen Eigenschaft gegenüber Letztverbrauchern anpreisen. Und auch einer Vermarktung von „Strom aus der Region“ sind rechtliche Grenzen gesetzt. Diesen Regionalbezug in der Grünstromvermarktung will das neue EEG 2017 stärken.

Bevor wir mit Ihnen dazu gemeinsam einen Blick in die Zukunft wagen, zunächst ein kleiner Rückblick:

Vom EEG 2012…

Zuletzt war es unter dem EEG 2012 möglich, mit dem sog. Grünstromprivileg unmittelbar die grüne Eigenschaft des direkt vermarkteten und geförderten Stroms zu nutzen. Was hatte es mit diesem Privileg auf sich? Vereinfacht gesagt ermöglichte es den Stromlieferanten, keine oder weniger EEG-Umlage zu zahlen, wenn sie bestimmte Mengen grünen Stroms in ihrem Lieferportfolio nachweisen konnten. Dieser Strom durfte gegenüber Letztverbrauchern unmittelbar als Grünstrom ausgewiesen werden. Eine regionale Komponente war mit diesem Modell nicht verbunden.

… über das EEG 2014…

Mit der Einführung des aktuellen EEG 2014 wurde das Grünstromprivileg abgeschafft. Allerdings hätte die Bundesregierung seither per Rechtsverordnung ein „Grünstromvermarktungssystem“ einführen können. Schnell entwickelten Marktakteure eigene verschiedene Vorschläge, von denen das sog. Grünstromvermarktungsmodell das bekannteste sein dürfte ...

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