Windows 10: Sicherer mit diesen Datenschutz-Einstellungen

Microsoft wird für sein Betriebssystem Windows 10 von Datenschützern stark kritisiert. Die französische Aufsichtsbehörde geht nunmehr einen Schritt weiter und hat eine offizielle Warnung mit Androhung von Bußgeldern gegenüber Microsoft ausgesprochen. Mit diesem Artikel möchten wir auf die datenschutzrechtlichen Problematiken und Lösungsmöglichkeiten eingehen.

Kritik aus Frankreich

Die französische Aufsichtsbehörde CNIL kritisiert die große Datensammelwut von Microsoft stark. Windows 10 soll nach ihren Angaben zu viele Daten von ihren Nutzern sammeln. Darunter auch einige „nicht notwendige“ Informationen. Daher soll Microsoft nun innerhalb von 3 Monaten den datenschutzkonformen Einsatz von Windows 10 gewährleisten, ansosten drohen Bußgelder.

Windows erfasst beispielsweise welche Apps ein Nutzer wie lange nutzt – Informationen, die nicht notwendig sind, um die Funktionsfähigkeit und Effektivität des Systems zu gewährleisten. Darüber hinaus wird kritisiert, dass Werbe-Cookies gesetz werden, ohne den Nutzer darüber zu informieren oder ihm eine Widerspruchsmöglichkeit einzuräumen. Dies sind nur zwei Beispiele von zahlreichen Kritikpunkten der CNIL. Nähere Details sind in der Stellungnahme der CNIL vom 20. Juli 2016 nachzulesen.

Microsoft kündigte bereits eine enge Zusammenarbeit mit der CNIL an.

Windows 10 und das exzessive Datensammeln

Bereits nach Einführung des neuen Betriebssystems Windows 10 wurde Microsoft von vielen Seiten – Datenschützern und Nutzern gleichermaßen – stark für sein exzessives Datensammeln kritisiert. Insbesondere die Verzahnung mit den hauseigenen Cloud-Diensten und die Einführung eines persönlichen Assistenten „Cortana“ stellt eine erhebliche Gefahr dar, da standardmäßig Daten an Microsoft Cloud Server übermittelt werden, die sich zumeist in den USA befinden.

Grundsätzlich muss man jedoch eine Unterscheidung nach der Art des Systems vornehmen ...

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