Ein Firmenhandy für den Minijobber?

Immer wieder erreichen mich Zuschriften, in denen sich Arbeitgeber erkundigen, wie sie ihren Minijobbern „etwas Gutes“ tun können, ohne dass die 450-€-Grenze in Gefahr gerät. Diese Frage ist natürlich immer auch einzelfallbezogen zu beantworten, aber an dieser Stelle möchte ich Ihnen eine kleine Frage stellen.

Haben Sie schon einmal an ein Firmenhandy für Ihre Minijobber gedacht?

Vielfach wird jetzt die Antwort kommen: Natürlich nicht, was sollen sie auch damit.

Meine Antwort: Telefonieren auf Firmenkosten.

Erkennen Sie die Idee dahinter?

Wenn Sie einen kurzen Augenblick überlegen, kommen Sie schnell selbst auf die Antwort. Es ist etwas um die Ecke gedacht, aber eigentlich ganz offensichtlich. Sie wollen Ihren Minijobbern etwas Gutes zukommen lassen, also zahlen Sie ihnen doch teilweise das Smartphone. Das ist ein tolles Entgeltextra, gerade wenn es sich um junge Minijobber handelt, die Ihre Smartphones intensiv nutzen. Vielfach erzielen Sie mit diesem Entgeltextra mehr als eine saftige monetäre Lohnerhöhung erreichen kann.

Die Möglichkeit bietet sich natürlich nicht nur bei Minijobbern an, sondern auch bei versicherungspflichtigen Arbeitnehmern oder bei angestellten Familienangehörigen.

Die Vorteile eines solchen Firmen-Smartphones liegen auf der Hand. Geschickt gestaltet, zahlt der Arbeitnehmer nichts für die Privatnutzung des Telefons und der Betrieb kann die entstandenen Anschaffungs- und Telefonkosten bzw. Unterhaltungskosten betriebliche geltend machen.

Heutzutage spricht man hier allgemeinhin für eine win-win-situation.

Das müssen Sie wissen über die Abrechnung eines Firmenhandy

Die Privatnutzung betrieblicher Telekommunikations- und Datenverarbeitungsgeräte unterliegen nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) der Steuerfreiheit (§ 3 Nr. 45 EStG) ...

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