Steuerfalle Pokémon Go

von Matthias Trinks

Der Hype um die Taschenmonster macht auch vor unserem Blog nicht Halt. Nicht nur, dass „Gotta catch ‘em all“ als Leitmotiv für die Finanzverwaltung ganz gut passen würde. Viele nutzen den Trend, um nebenher den einen oder anderen Euro zu verdienen. Steuerlich dürften sich wohl die wenigsten insoweit Gedanken machen.

Meine „aktive“ Pokémon-Zeit ist trotz des derzeitigen Hypes schon seit gefühlt 20 Jahren vorbei. Insofern möge man es mir nachsehen, dass ich nicht abschließend auf dem neuesten Stand bin. Die als Smobies herumlaufenden Spieler sind mir daher eher suspekt. Demgegenüber sind die steuerlichen Fragen des Pokémontrends – natürlich – extrem interessant.

Denn so manch einer wird überraschend kreativ, wenn es um Einnahmequellen rund um Pikachu und Co. geht. Charmant finde ich ja beispielsweise selbst gehäkelte Pokébälle, die man auf den gängigen Plattformen käuflich erwerben kann. Wie für alle – auch lediglich nebenbei ausgeübten – Geschäftsaktivitäten gilt hier, dass man sich fast immer sofort im Bereich der sonstigen Einkünfte und damit der Steuerpflicht befindet. Spätestens bei tatsächlichem Erfolg der Geschäftsaktivität liegen dann schnell gewerbliche Einkünfte vor. Die zu gewährenden Freibeträge von allenfalls 256 € oder unter Umständen 410 € helfen da nur bedingt weiter ...

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