Der Hund als Opfer einer Scheidung oder Trennung

Leider werden Haustiere rechtlich wie eine Sache betrachtet. Das gilt auch im Familienrecht, zum Beispiel erfolgt die Zuweisung eines Hundes nach den Vorschriften zur Hausratsaufteilung, wenn sich ein Paar trennt. Die Parteien müssen einen dementsprechenden Antrag in einem sogenannten Hausratsteilungsverfahren stellen. Der Richter wird bei dieser Entscheidung über die Zuweisung des Hundes auch eine sogenannte "Billigkeitserwägung" mit einzubeziehen. Dabei spielt es dann natürlich eine Rolle, dass ein Tier keine Sache, sondern ein lebendes Wesen ist. Das Gericht muss berücksichtigen, ob und unter welchen Gesichtspunkten das Tier am besten betreut werden kann. Können das beide Parteien und steht der Hund in gemeinsamem Eigentum, muss das Gericht eine sogenannte " Billigkeitserwägung "treffen. So hat das OLG Stuttgart (Beschluss vom 11.4.2014, Az. 18 UF 62/14) zum Beispiel entschieden, dass nach einer Trennung beiden Ehegatten ein Kontakt zu dem gemeinsam angeschafften Hund zustehen kann ...Zum vollständigen Artikel


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