Thomson CompuMark: Von Anfang an gut geschützt – 10 Tipps für die Einführung neuer Marken

von Stefan Fuhrken

Mit der Digitalisierung und Globalisierung hat sich auch für die Anmeldung und den Schutz von Handelsmarken viel verändert. Markeneigner, Fachleute für geistiges Eigentum und Rechtsexperten stehen vor neuen Risiken und müssen sich mit ständig neuen Regelungen auseinandersetzen. Die größte Herausforderung ist dabei die Geschwindigkeit, mit der sich das Markenschutzumfeld entwickelt. Das Internet und das Aufkommen von neuen Kanälen und neuen Märkten machen es erforderlich, Verfügbarkeitsrecherchen für Marken heute noch schneller und umfassender durchzuführen.

Globalisierung Neue Marken auf ihre Schutzfähigkeit zu überprüfen und anzumelden war nie komplexer als heute. Es reicht bei Weitem nicht mehr aus, die Verfügbarkeit einer Marke auf dem Heimatmarkt abzuklären. Denn durch die Globalisierung wächst das Risiko, versehentlich in einem anderen Land ältere Markenrechte zu verletzen. Markeneigner sollten deshalb schon im Vorfeld alle Märkte mit einbeziehen, auf denen sie künftig potenziell agieren möchten. Heute können Unternehmen neue Marken sehr schnell auf den verschiedensten Märkten einführen. Um eventuelle Konflikte mit bereits bestehenden Rechten zu vermeiden, sollten die Marken so schnell und umfassend wie möglich abgeklärt werden. Nur so können Markeneigner ihre Rechte effektiv schützen.

Vorsicht vor finanziellen Folgen Wer die Verfügbarkeit einer Marke nicht umfassend über alle Schlüsselmärkte hinweg prüft, muss mit gravierenden finanziellen Folgen rechnen. Ein aktuelles Beispiel zeigt, wie wichtig eine Abklärung über den Heimatmarkt hinaus ist. Erst kürzlich kam es zum Konflikt zwischen dem britischen Modeunternehmen ASOS und dem Schweizer Fahrradzubehör-Hersteller ASSOS, der auch hochwertige Fahrradbekleidung unter dieser Marke vertreibt. ASOS hat gegen ASSOS geklagt und bekam zunächst recht. Vor dem Berufungsgericht aber ging schließlich ASSOS als Sieger aus dem Konflikt hervor ...

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